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Energiemangellage

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner

von Dürrröhrsdorf-Dittersbach,

 

aus gegebenem Anlass möchte ich Sie heute für die anstehende Problemlage - Energiemangel sensibilisieren.

 

Auch wenn man es derzeit noch sehr verhalten kommuniziert, werden wir uns in den nächsten Monaten mit massiven Verwerfungen in den Bereichen Gas- und Stromversorgung beschäftigen müssen. Über die Heftigkeit kann man nur spekulieren. Hier kommt es auf sinnvolle Entscheidungen seitens der Bundesregierung an, hoffen wir das Beste!

 

Wir als Gemeindeverwaltung verfügen leider über fast keinen Einfluß in diesen Fragen, möchten Ihnen aber zumindest als Ansprechpartner und Informationsquelle zur Verfügung stehen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage über die aktuellen Entwicklungen. Gleichzeitig werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Hilfsangebote vorbereiten, die Sie hoffentlich nie benötigen werden. Seitens der Gemeinde erfolgten bereits Umsetzungsmaßnahmen, welche seit dem 01.09.2022 durch die Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung - EnSikoMaV vorgegeben werden. Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen helfen uns die Empfehlungen des Sächsischen Städte- und Gemeindetages und die Gemeinsamen Empfehlungen des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der kommunalen Spitzenverbände.

 

Prüfen Sie selbst in Ihrem privaten Umfeld, wie Sie sich auf einen Ausfall oder eine starke Verteuerung von Strom, Gas und anderen Energieträgern vorbereiten können. Beziehen Sie dabei auch das "Miteinander" ein, planen Sie gegenseitige Unterstützung und Nachbarschaftshilfe. Gemeinsam ist man besser gegen Probleme gewappnet, dies zeigt die Erfahrung.

 

Weiterführende Informationen und Tipps für verschiedene Notsituationen finden Sie unter der Rubrik - "Notfallmanagement".

 

Dürrröhrsdorf-Dittersbach.den 09.09.2022

 

Ihr Bürgermeister

Michael Steglich

 

Weitere Informationen:

Link zur Rubrik - Notfallmanagement

Bevölkerungsschutz-Broschüre des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge


Aktualisierung vom 16.09.2022

 

Seit dem 23.06.2022 gilt die Alarmstufe des Notfallplans.


Die Lage ist angespannt und eine weitere Verschlechterung der Situation kann nicht ausgeschlossen werden. Die Gasversorgung in Deutschland ist im Moment aber stabil. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist derzeit weiter gewährleistet. Die Gaslieferungen durch die Nord Stream 1 wurden von russischer Seite unter Verweis auf angebliche Mängel an der Verdichterstation Potovaya nicht wieder aufgenommen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 23.09.2022

 

Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 90,41 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 74,63 %. Die Großhandelspreise schwanken stark, bewegen sich aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Unternehmen und private Verbraucher müssen sich auf deutlich steigende Gaspreise einstellen. Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs.


(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 30.09.2022

 

Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist derzeit weiter gewährleistet. Die Bundesnetzagentur beobachtet die Lage genau und steht in engem Kontakt zu den Netzbetreibern.
Die Ereignisse an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 haben keine Auswirkungen auf die Gasversorgung. Über Nord Stream 1 wird seit Anfang September ohnehin kein Gas mehr geliefert und Nord Stream 2 wurde nie in Betrieb genommen. Es wird weiter eingespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 91,50 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 75,99 %. Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 07.10.2022

 

Es wird weiter eingespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 92,75 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 79,57 %. Der wöchentliche Verbrauch der Haushalts- und Gewerbekunden ist weiter angestiegen und liegt über dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten 4 Jahre. Die Großhandelspreise schwanken weiterhin stark, sind zuletzt aber spürbar zurückgegangen und haben sich im Laufe der vergangenen Woche mehr als halbiert. Dennoch müssen sich Unternehmen und private Verbraucher weiterhin auf sehr hohe Gaspreise einstellen. Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 14.10.2022

 

Seit dem 12.10.2022 wird am Grenzübergangspunkt in Medelsheim Erdgas von Frankreich nach Deutschland importiert. Die Importkapazität liegt bei bis zu 100 GWh/Tag, die Lastflüsse lagen bei 2,7 GWh. Die Lastflüsse sind in der entsprechenden Import-Grafik noch nicht sichtbar. Es wird weiter eingespeichert. Der Gesamt-speicherstand in Deutschland liegt bei 94,97 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 83,24 %. Der Gasverbrauch ist im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre zurückgegangen, die Temperaturen lagen in der letzten Woche 0,7 Grad über dem Jahresmittel 2018-2021. Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de


Aktualisierung vom 28.10.2022

 

Es wird weiter eingespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 97,77 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 89,73 %. Der Gasverbrauch lag in der 42. Kalenderwoche auch temperaturbedingt deutlich unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Die Temperaturen lagen 2,5 Grad über dem Jahresmittel 2018-2021. Die Großhandelspreise schwanken stark und sind zuletzt stark gesunken. Unternehmen und private Verbraucher müssen sich dennoch auf deutlich gestiegene Gaspreise einstellen.
Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs. Eine nationale Gasmangellage im Winter kann vermieden werden, wenn erstens das Sparziel von mindestens 20 Prozent weiterhin erreicht wird. Zweitens müssen die LNG-Terminals zum Jahresbeginn einspeisen und drittens der winterbedingte Rückgang der Importe sowie der Anstieg der aktuell besonders niedrigen Exporte eher moderat ausfallen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 04.11.2022

 

Es wird weiter eingespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 99,19 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 92,5 %. Der Gasverbrauch lag in der 43. Kalenderwoche auch temperaturbedingt deutlich unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Die Temperaturen waren etwa 3 Grad wärmer als in den Vorjahren.Die Großhandelspreise schwanken stark und sind zuletzt stark gesunken. Unternehmen und private Verbraucher müssen sich dennoch auf deutlich gestiegene Gaspreise einstellen. Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs. Eine nationale Gasmangellage im Winter kann vermieden werden, wenn erstens das Sparziel von mindestens 20 Prozent weiterhin erreicht wird. Zweitens müssen die LNG-Terminals zum Jahresbeginn einspeisen und drittens der winterbedingte Rückgang der Importe sowie der Anstieg der aktuell besonders niedrigen Exporte eher moderat ausfallen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 11.11.2022

 

Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 99,55 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 94,19 %. Der Gasverbrauch lag in der 44. Kalenderwoche auch temperaturbedingt unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Die Temperaturen waren 1,9 Grad wärmer als in den Vorjahren.

Die Großhandelspreise schwanken stark und sind zuletzt stark gesunken. Unternehmen und private Verbraucher müssen sich dennoch auf deutlich gestiegene Gaspreise einstellen. Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs. Eine nationale Gasmangellage im Winter kann vermieden werden, wenn erstens das Sparziel von mindestens 20 Prozent weiterhin erreicht wird. Zweitens müssen die LNG-Terminals zum Jahresbeginn einspeisen und drittens der winterbedingte Rückgang der Importe sowie der Anstieg der aktuell besonders niedrigen Exporte eher moderat ausfallen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 18.11.2022

 

Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 99,94 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 94,52 %. Der Gasverbrauch lag in der 45. Kalenderwoche unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre, ist aber gegenüber der Vorwoche um fast 10 % gestiegen. Die Temperaturen waren 1,7 Grad wärmer als in den Vorjahren.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 25.11.2022

 

Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 99,26 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 93,77 %. Der Gasverbrauch lag in der 46. Kalenderwoche unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre, ist aber gegenüber der Vorwoche um fast 28 % gestiegen. Die Temperaturen waren 0,7 Grad kälter als in den Vorjahren.

Die Großhandelspreise schwanken stark und sind zuletzt wieder gestiegen. Unternehmen und private Verbraucher müssen sich weiterhin auf ein deutlich höheres Preisniveau einstellen. Die Bundesnetzagentur betont ausdrücklich die Bedeutung eines sparsamen Gasverbrauchs. Eine nationale Gasmangellage im Winter kann vermieden werden, wenn erstens das Sparziel von mindestens 20 Prozent weiterhin erreicht wird. Zweitens müssen die LNG-Terminals zum Jahresbeginn einspeisen und drittens der winterbedingte Rückgang der Importe sowie der Anstieg der aktuell besonders niedrigen Exporte eher moderat ausfallen.


 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)

Aktualisierung vom 02.12.2022

 

Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 98,24 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 92,58 %. Der Gasverbrauch lag in der 47. Kalenderwoche 21 % unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre, ist aber gegenüber der Vorwoche um 12 % gestiegen. Die Temperaturen waren 0,5 °C wärmer als in den Vorjahren. Temperaturbereinigt lag der Verbrauch in der 46. und 47. Kalenderwoche nur noch 21,8 % unter dem Referenzwert der letzten vier Jahre. Die prognostizierte Temperatur für diese Woche liegt 0,68 °C unter dem Durchschnitt der letzten vier Jahre. Es ist daher mit einem Mehrverbrauch zu rechnen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 09.12.2022

 

Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 95,97 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 92,02 %. Der Gasverbrauch lag in der 48. Kalenderwoche 13 % unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Er ist gegenüber der Vorwoche um 14 % gestiegen. Das Sparziel wurde damit deutlich verfehlt. Die Temperaturen waren 0,7 °C kälter als in den Vorjahren. Temperaturbereinigt lag der Verbrauch in der 47. und 48. Kalenderwoche nur noch 16,5 % unter dem Referenzwert der letzten vier Jahre. Die prognostizierte Temperatur für diese Woche liegt 2,38 °C unter dem Durchschnitt der letzten vier Jahre. Es ist daher mit einem deutlichen Mehrverbrauch zu rechnen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 16.12.2022

 

Es wird überwiegend ausgespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 91,26 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 91,28 %. Der Gasverbrauch lag in der 49. Kalenderwoche 5,2 % unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Er ist gegenüber der Vorwoche um 11,8 % gestiegen. Das Sparziel wurde damit deutlich verfehlt. Die Temperaturen waren 2,7 °C kälter als in den Vorjahren. Temperaturbereinigt lag der Verbrauch in der 48. und 49. Kalenderwoche nur noch 12 % unter dem Referenzwert der letzten vier Jahre und liegt damit im kritischen Bereich. Die prognostizierte Temperatur für diese Woche liegt mit - 3,18 °C im kritischen Bereich. Es ist daher mit einem deutlichen Mehrverbrauch zu rechnen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 13.01.2023

 

Es wird überwiegend ausgespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 91,01 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 90,38 %. Der Gasverbrauch lag in der ersten Kalenderwoche 38 % unter dem durchschnittlichen Verbrauch der Jahre 2018 bis 2021. Er ist gegenüber der Vorwoche um 8 % gestiegen. Die Temperaturen waren 5,1 °C wärmer als in den Vorjahren. Temperaturbereinigt lag der Verbrauch in der 52. und 1. Kalenderwoche 25 % unter dem Referenzwert der letzten vier Jahre und damit wieder im stabilen Bereich. Die Großhandelspreise sind zuletzt wieder gesunken, befinden sich aber immer noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Unternehmen und private Verbraucher müssen sich weiterhin auf ein deutlich höheres Preisniveau einstellen.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de)


Aktualisierung vom 20.01.2023

 

Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Insgesamt bewertet die Bundesnetzagentur die Lage als weniger angespannt als zu Beginn des Winters. Eine Gasmangellage in diesem Winter wird zunehmend unwahrscheinlich. Eine Verschlechterung der Situation kann aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Ein sparsamer Gasverbrauch bleibt wichtig.
Es wird überwiegend ausgespeichert. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland liegt bei 89,32 %. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 90,29%.

 

(Quelle: www.bundesnetzagentur.de


Weitere Informationen:

 

Die Bundesregierung hat am späten Nachmittag des 25.11.2022 im Umlaufverfahren die Gesetzentwürfe für die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremsen – Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Strompreisbremse und zur Änderung weiterer energierechtlicher Bestimmungen und Entwurf eines Gesetzes zur Einführung von Preisbremsen für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme und zur Änderung weiterer Vorschriften – beschlossen.

 

Das BMWK hat ergänzend zu den Gesetzentwürfen bereits FAQ-Listen zur Abschöpfung von Zufallsgewinnen, zur Wärme- und Gaspreisbremse und zur Strompreisbreme veröffentlicht:

 

FAQ Liste zur Wärme- und Gaspreisbremse

Sitzungskalender

Derzeit sind keine Sitzungstermine geplant.