Wünschendorf

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Wünschendorf zieht sich an beiden Talhängen des Oberlaufes der Klemnitz hin. Seine Gehöfte und anderen Häuser liegen etwa 60 m tiefer als der Doberberg im Westen und sogar 90 m tiefer als der bewaldete Kohlberg im Nordosten. Um 1200 legten Bauern ein platzartiges Reihendorf an, dessen Flur in Blöcken sowie in Streifen eingeteilt war

 

Urkundlich erschien der Ort erstmals 1350 im Lehnbuch Friedrich des Strengen, damals "das Windische (wendische) Dorf" geschrieben. 1417 war "Winschindorff" zusammen mit anderen Dörfern der Herrschaft Wehlen verpfändet. Seit der Reformation pfarrt Wünschendorf zur Eschdorfer Kirche, die Einwohner nutzen dort seit 1628 eine eigene Empore. Gericht lich unterstand die Gemeinde von 1661 bis zur Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit 1855 dem 8 km entfernten Schönfelder Rittergut.

 

Der aus Sandstein aufgebaute Doberberg erhebt sich unmittelbar westlich von Wünschendorf. Während sein Nordhang nur allmählich abfällt, weist der südliche Hang an der Geländestufe ein Gefälle von fast 100 m auf 500 m Länge auf. Von der waldfreien Kuppe erhält man einen ebenso umfassenden Überblick über die Umgebung wie auch von der Schönen Höhe.

 

Ortsansicht vom Doberberg Kriegerdenkmal auf dem Doberberg Gaststätte Zur Feuerwache mit Kegelbahn Im Jahr 2005 erbauter Brunnenplatz
Ortsansicht vom Doberberg

Kriegerdenkmal

auf dem

Doberberg

Gaststätte Zur

Feuerwache

mit Kegelbahn

Im Jahr 2005

erbauter

Brunnenplatz

 

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