Wilschdorf

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Wilschdorf liegt in einer Talsenke eines kleinen Nebenarmes der Wesenitz, südlich des Karswaldes. Wilschdorf setzt sich aus einem Unter- und einem Oberdorf zusammen. Eingerahmt wird es vom Wilschdorfer Weinberg, einem 285 m ü. NN hohem flachwelligen, aus mehreren Kuppen bestehenden Hochrücken, welcher früher tatsächlich als Weinberg genutzt worden ist. Heute wird hier Obstanbau betrieben.

 

Kirche zu Wilschdorf Blick auf das Wohngebiet an der Helmsdorfer Allee Feuerwehrgerätehaus - im Jahr 1999 erbaut
Kirche zu Wilschdorf

Blick auf das Wohngebiet

an der  Helmsdorfer Allee

Feuerwehrgerätehaus -

im Jahr 1999 erbaut

 

Das ursprüngliche Waldhufendorf Wilschdorf wurde 1351 erstmalig im Lehnbuch "Friedrich des Strengen" urkundlich erwähnt, damals noch als "Wilstorff", später (1586) als "Wilschdorff". 1444 wurde Wilschdorf an den Bischof von Meißen verkauft, dieser ließ 1511 im Oberdorf einen Hofeteich anlegen, der nach dem Stiftspatron "Sankt Donathsteich" genannt wurde.

 

Die Wilschdorfer Kirche stammt vermutlich aus dem 13. Jh., ursprünglich als Kapelle entstanden, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer Kirche ausgebaut und ständig verschönert. Dorfheiliger der Wilschdorfer Kirche war "Crispinus", dessen Namenstag, der 25. Oktober, noch heute die Wilschdorfer Kirmes bestimmt.


1892 wurde eine eigene Schule in Wilschdorf eingeweiht. Ab 1996 bestand zwischen Wilschdorf und Dürrröhrsdorf-Dittersbach eine Verwaltungsgemeinschaft, 1999 wurde Wilschdorf dann nach Dürr röhrsdorf-Dittersbach eingemeindet und ist nun Ortsteil der Großgemeinde.

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